Soeben wurde zu Ende des Jahres 2011 der hohe Absatz an deutschen Autos weltweit hervorgehoben. Aber die Nachfrage an Autos in Europa ist zum Jahresende eingebrochen. Der gesamte Automarkt hat am Ende des Jahres 2011 in ganz Europa einen Tiefstand erreicht. Allein Deutschland ist nicht von diesem Negativtrend betroffen. Der Herstellerverband ACEA teilte mit, dass in den Staaten der Europäischen Union die Zahl der Neuzulassungen im Monat Dezember allein um 5,8 Prozent geschrumpft ist. Auch die EFTA Länder Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz sind von diesem Trend betroffen. Es wurden insgesamt nur 995.404 Autos, davon in den Ländern der Europäischen Union 953.108 Autos verkauft. Im gesamten Jahr 2011 ist die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union um 1,7 Prozent gefallen. Das waren aber immerhin noch insgesamt 13,1 Millionen verkaufte Autos. Trotzdem ging der Auto-Markt in der Europäischen Union nun bereits das vierte Mal in Folge im gesamten Jahr zurück. In den beiden großen Ländern Frankreich und Italien war der Einbruch im Absatz am größten. So verzeichnete Frankreich einen Rückgang von 17,7 Prozent. In Italien betrug der Rückgang im Absatz 15,3 Prozent. Auch Spanien und Großbritannien vermelden leichte Rückgänge im Auto-Absatz. Allerdings wurden im Gegensatz dazu in Deutschland im Dezember 6,2 Prozent Neuzulassungen gemeldet.
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